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Trockenbausysteme Ökologisch:

Auf modernen Wohnkomfort möchte heute niemand mehr verzichten, viele jedoch ebenso wenig auf den Charme einer Altbauwohnung. Hier bieten sich Sanierungssysteme an, eines davon ist die Trockenbauverlegung. Diese Systeme kommen immer dann zum Einsatz, wenn Gebäude saniert oder eine Fußbodenheizung nachgerüstet werden soll. In diesen Fällen sind bereits bestimmte, oft eingeschränkte Bausituationen gegeben, nach denen sich gerichtet werden muss. Beispielsweise stehen nur niedrige Aufbauhöhen zur Verfügung, bei empfindlicher Statik sind leichtgewichtige Systeme vorgeschrieben oder die Flächenheizung soll auf vorhandene Bodenbeläge verlegt werden. Das Trockenbausystem kann besonders bei einer schwierigen Raumgeometrie punkten. Es überzeugt durch geringe Aufbauhöhe, optimale Wärmeverteilung über Wärmeleitlamellen und ein minimales Gewicht. Durch die übersichtlichen und einfach zu handhabenden Systemkomponenten ist die Verlegung einfach, sicher und zeitsparend. Sie kann sowohl auf Trocken- als auch Nassestrich erfolgen. Ebenso besteht durch die Holzfaserplatte eine Trittschallverbesserung

 

Materialbeschreibung Stärke Verkehrslast in kN/m²
Trockenbau Holzfaserplatte 30 mm
FERMACELL Estrich-Element

2E22

Anwendungsbereiche 1+2 25 mm Zul. Punktlast 2,0 kN

 

Anwendungsbereiche:

Anwendungsbereich 1:
Räume in Wohngebäuden, Hotelzimmer einschl. zugehöriger Küche und Bäder

Anwendungsbereich 2:
Flure in Bürogebäuden, Büroflächen, Arztpraxen, Aufenthaltsräumen einschließlich der Flure, Flächen von Verkaufsräumen bis 50 m² Grundfläche in Wohn-, Büro- und vergleichbaren Gebäuden.

Aufbauvorschlag:

  • Trockenbauelement ökologisch 30 mm mit eingelegten Wärmeleitlamellen und 16er Verbundrohr
  • FERMACELL Estrich – Element 2E22 25mm

Materialbedarf pro m²

Rohrabstand (cm) 10 20
Rohr (m) 10 5
Öko Systemplatte (m²) 1 1
Randdämmstreifen (m) 1 1
PE-Abdeckfolie (m²) 1,1 1,1
Wärmeleitlamelle  (Stk.) 8 4
Wärmeleitblech (m²) 0,2 0,2
Ca. Montagezeit je Gruppe (min.) 8 6

 

Montage

Die Vorbereitung  der Verlegefläche ist sehr wichtig. Der Boden muss sauber und frei von Unebenheiten sein. Wichtig ist das es der Boden in der Waage ist . Gegebenenfalls muss ein Ausgleichsestrich verlegt werden. Die Verlegung der Systemplatten und der Wärmeleitelemente muss mit großer Sorgfalt erfolgen . Vor Beginn dieser Arbeiten sollten die Wege der Anbindungsleitungen zwischen Heizfläche und Verteiler definiert sein.  Es sollte bewusst sein , dass dieses System keine Trittschall-Verbesserungseigenschaften hat . In Altbauten hat die schon vorhandene Bodenplatte ggfls. eine Trittschalldämmung . Bei unebenen Holzböden empfiehlt sich  eine Lastverteilschicht im Vorfeld zu installieren. Hier eignen sich OSB Platten besonders. Nach verlegen der Rohrleitungen wird eine PE Folie als Abdeckung  der kompl. Heizfläche verlegt . Diese verhindert , dass es zu Ausdehnungsgeräuschen zwischen Heizfläche und Fertigestrich kommt. Die Nut-,und Federplatten werden mittels Kleber verklebt und im Bereich der Nut Verschraubt oder verklammert.

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